Brustaufbau in Zug

Eine wohlgeformte Brust trägt für viele Frauen zu einem positiven Körpergefühl und zu einem starken Selbstbewusstsein bei. Vielfach gelten die Brüste als Symbol für Weiblichkeit und Attraktivität. Infolge eines Unfalls oder einer Erkrankung (z. B. Brustkrebs) kann es notwendig sein, Brustgewebe zu entnehmen oder die Brust zu entfernen (Ablation). Für die betroffenen Frauen stellt das häufig eine starke Belastung und Einschränkung dar. Durch einen Brustaufbau (eine Brustrekonstruktion) kann die Brust remodelliert werden, sodass ein natürliches Aussehen entsteht.

Je nach Befund und individuellen Wünschen kann der Brustaufbau mit Eigengewebe, mit körpereigenen Fettzellen oder mit Implantaten erfolgen. Zudem ist es möglich, die einzelnen Techniken miteinander zu verbinden, um ein harmonisches Ergebnis zu erreichen. Die Vorgehensweisen sind ebenso individuell wie meine Patientinnen. Daher passe ich jeden Brustwiederaufbau an den jeweiligen Körperbau der Frauen an, damit die Körperproportionen in ästhetischem Einklang zueinander stehen.

Mein Ziel ist es, dass Sie sich wieder rundum wohl in Ihrem Körper fühlen können und mit dem Aussehen Ihrer Brust zufrieden sind. Zu meinen Spezialgebieten gehört hierbei der Brustaufbau mit Eigengewebe und Eigenfett (Lipofilling, Lipomodellierung). Die Methode mit eigenem Gewebe erzielt besonders natürliche Ergebnisse.

Brustaufbau in der Schweiz auf einen Blick

Behandlung: Operation, stationär
OP-Dauer: 2–5 Stunden (je nach Technik; teils mehrere Eingriffe)
Narkose: Vollnarkose
Körperliche Schonung: ca. 4 Wochen, kein Sport für 6–8 Wochen
Arbeitsfähig: nach 3–4 Wochen
Nachsorge: Kompressions-BH (bei Implantaten), Kompressionsmieder (bei Eigengewebe), Schutz vor UV-Strahlung
Risiken: Schwellungen, Verfärbungen, Empfindungseinschränkungen, Wundheilungsstörungen, Infektionen (gering)

Methoden beim Brustwiederaufbau – eine persönliche Entscheidung

Die Rekonstruktion der weiblichen Brust kann mit verschiedenen Methoden erfolgen. Grundsätzlich stehen zwei Verfahren zur Wahl: der Brustaufbau mit Implantat oder die Brustrekonstruktion mit Eigengewebe. In einem persönlichen Beratungsgespräch untersuche ich meine Patientinnen und gebe ihnen Empfehlungen für den Brustaufbau. Die Entscheidung, ob Implantate oder eigenes Gewebe genutzt wird, um die Brust zu rekonstruieren, treffen die Frauen selbst.

Brustaufbau mit eigenem Gewebe

Beim Brustwiederaufbau mit Eigengewebe wird körpereigenes Material aus einem anderen Areal verwendet, um die Brust zu remodellieren. Hierbei kommen verschiedene Verfahren infrage. Als Spenderregionen eignen sich beispielsweise der Bauch, die Rückenregionen, das Gesäss oder die Oberschenkel. Je nach angewandter Technik besteht das transplantierte Gewebe aus Fett, Muskeln oder Haut. Entweder wird das Eigengewebe samt seiner Gefässversorgung gestielt genutzt (z. B. gestielter Latissimus-dorsi-Lappen/Muskeltransfer) und somit quasi verschoben oder es muss ein mikrochirurgischer Gefässanschluss (eine sogenannte Anastomose) hergestellt werden. Durch meine langjährige Erfahrung in der Gefässchirurgie und der Wiederherstellungschirurgie berate ich Sie sehr gern individuell zu den jeweiligen Möglichkeiten. Gemeinsam finden wir die massgeschneiderte Lösung für Sie.

Zur harmonischen Brustrekonstruktion können auch körpereigene Fettzellen durch eine Fettabsaugung (Liposuktion) entnommen und anschliessend speziell aufbereitet werden. Diese Fettzellen injiziere ich in die Brust, um so eine Volumenzunahme zu erzielen. Da bei einer vollständigen Brustrekonstruktion relativ viel Material benötigt wird, bietet es sich an, die Eigenfettunterspritzung (Lipofilling) mit der Transplantation von körpereigenem Gewebe zu kombinieren. Da nicht zwangsläufig alle Fettzellen in das Brustgewebe einheilen, sondern ein kleiner Teil auf natürliche Weise vom Körper wieder abgebaut werden kann, ist mitunter eine zweite Unterspritzung notwendig, um die gewünschte Grösse und Form zu erreichen.

Vorteile von Eigengewebe und Eigenfett:

  • Brust sieht natürlich aus und fühlt sich natürlich an
  • Risiko für Abstossungsreaktionen oder Unverträglichkeiten wird damit deutlich begrenzt
  • kein Kapselfibroserisiko (da kein Fremdmaterial)
  • sehr individuelle Modellierung möglich
  • positiver Einfluss auf die Hautqualität durch Eigenfett
  • zusätzliche Konturierung an den Spenderregionen (z. B. überschüssige Fettdepots am Bauch reduzieren)

Brustaufbau mit Implantat

Neben Eigengewebe kann die Brustrekonstruktion auch mithilfe von Implantaten durchgeführt werden. Ist die Brusthaut sehr straff, kann es vorab notwendig sein, die Haut zu dehnen, um das Implantat gut darunter einbringen zu können. Dies erfolgt mit einem Gewebeexpander, der die Brust auf das Implantat vorbereitet. In anderen Fällen kann das Implantat ohne vorherige Gewebeexpansion eingebracht werden. Das Einsetzen und Positionieren des Implantats erfolgt wie bei einer herkömmlichen Brustvergrösserung. Das Silikonkissen kann vor oder hinter dem Brustmuskel platziert werden. Die Lage richtet sich nach dem individuellen Befund und den Wünschen meiner Patientin. Die Einzelheiten werden selbstverständlich vor der Operation genauestens besprochen und erklärt.

Rekonstruktion der Brustwarze

Für den Wiederaufbau der Brustwarze wird zumeist Haut von der Patientin verwendet, um die Brustwarze zu remodellieren. Der Eingriff erfolgt in der Regel erst dann, wenn die neue Brust vollständig abgeheilt ist. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten, darunter beispielsweise die Nutzung eines sogenannten Schlupflides (überschüssiges Gewebe am Augenlid) für die Wiederherstellung der Brustwarze. Auch kann überschüssige Haut der Schamlippen verwendet werden. Ich berate Sie gern zu den Methoden und darüber, welche Spenderregion für Sie die geeignetste ist.

Risiken bei einem Brustaufbau

Wie bei jeder Operation kann es auch bei der Brustrekonstruktion zu Wundheilungsstörungen, Nachblutungen und Infektionen kommen. Als erfahrene Ästhetisch-Plastische Chirurgin achte ich darauf, diese Komplikationsrisiken so gering wie möglich zu halten. Des Weiteren ist nach der Operation mit Schwellungen, Rötungen und blauen Flecken zu rechnen, die mit der Zeit wieder abklingen. Durch Verletzungen kleinster Hautnerven kann die Empfindung vorübergehend eingeschränkt sein.

Weitere Informationen zur Brustrekonstruktion in Zug

Nach der erfolgreichen Behandlung des Brustkrebses wünschen Sie sich eine wohlgeformte und gesunde Brust zurück? Gern berate ich Sie zu den medizinischen Möglichkeiten, die der moderne Brustaufbau bereithält. Einen Termin für ein unverbindliches Gespräch in meiner Praxis können Sie telefonisch oder via E-Mail vereinbaren. Ich freue mich sehr darauf, Sie kennenzulernen und Ihnen weiterzuhelfen!