Brustverkleinerung und Bruststraffung in Zug

Beim Thema ästhetische Brustchirurgie ist meist die Brustvergrösserung eine der ersten Assoziationen. Doch nicht nur eine als zu klein empfundene Brust kann für Frauen unangenehm und störend sein. Einige Frauen leiden auch unter sehr grossen Brüsten oder erschlafften und hängenden Brüsten. Wirkt die Brust im Vergleich zum übrigen Körper überproportional gross, fühlen sich die Betroffenen meist unwohl und gehemmt. Nicht selten versuchen die Frauen, den Busen mithilfe von Kleidung zu kaschieren. Oftmals passen sie auch unbewusst ihre Körperhaltung an, damit die Brüste weniger gross und weniger auffällig wirken. Mit der Zeit kann das sogar zu Haltungsschäden und Verkrampfungen führen.

Nicht nur hinsichtlich der Ästhetik verspürt ein Grossteil der Frauen Einschränkungen und Unwohlsein, sondern auch aus gesundheitlicher Sicht können grosse Brüste zu Problemen führen. Neben Haltungsschäden kann das Gewicht der Brüste auch Verspannungen und Schmerzen im Schulter-, Nacken- und Rückenbereich hervorrufen. Auch können die BH-Träger in die Haut einschneiden. Nicht zu unterschätzen ist vor allem auch der psychische Leidensdruck, dem die Frauen konstant ausgesetzt sind. Abhilfe schafft ein ästhetisch-plastischer Eingriff wie die Brustverkleinerung oder die Bruststraffung (Mastopexie).

Brustverkleinerung und Bruststraffung in der Schweiz auf einen Blick

Behandlung: Operation, stationär
OP-Dauer: 1,5–3 Stunden
Narkose: Vollnarkose
Körperliche Schonung: 2 Wochen; 6 Wochen kein Sport
Arbeitsfähig: nach etwa 1–2 Wochen
Nachsorge: Kompressions-BH
Risiken: Schwellungen, Blutergüsse, Rötungen, Empfindungsstörungen/Taubheitsgefühle

Persönliche Beratung und OP-Planung

Eine Brust-OP ist ein sehr individueller Eingriff. Es gibt verschiedene Gründe, die den Wunsch nach einer anderen Grösse oder Form der Brüste wecken können. Daher findet vorab ein ausführliches Beratungsgespräch in meiner Praxis in Zug statt. Bei diesem Termin möchte ich von Ihnen als Patientin wissen, woran Sie sich stören und welche Erwartungen Sie an die Behandlung stellen. Mithilfe dieser Informationen und anhand einer sorgsamen Untersuchung und Analyse Ihres Körpers lege ich Ihnen die medizinischen Möglichkeiten dar. Den individuellen Behandlungsplan bespreche ich im Detail mit Ihnen. Zudem nehme ich mir Zeit, Ihre Fragen zu beantworten.

Brustverkleinerung oder Bruststraffung?

Ob eine Brustverkleinerung (Mammareduktion) oder eine Bruststraffung (Mastopexie) empfehlenswert ist, hängt im Wesentlichen vom Ausgangsbefund ab. Zu einer erschlafften und hängenden Brust kann es beispielsweise nach einer starken Gewichtsabnahme oder nach einer Schwangerschaft und Stillzeit kommen. Kann sich die zuvor gedehnte Haut nicht zurückziehen, bleibt sie als erschlaffter Hautmantel zurück und begünstigt die sogenannten Hängebrüste. In diesem Fall kann eine Bruststraffung dabei helfen, das überschüssige Gewebe zu entfernen und die Brust in ihre ursprüngliche, jugendliche Position zurückzubringen.

Eine Brustverkleinerung kommt hingegen infrage, wenn der Patientin das Brustvolumen zu gross ist. Ziel der Behandlung ist es, eine kleinere Brust zu erzielen, die sich harmonisch in das Gesamtbild integriert. Teilweise ist es sinnvoll, die Brustverkleinerung mit einer Bruststraffung zu kombinieren, um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Welche Methode im individuellen Fall am besten geeignet ist, bespreche ich im persönlichen Beratungstermin mit Ihnen.

Ablauf der Operation

Am Tag der Operation zeichne ich die zuvor individuell festgelegte Schnittführung auf der Haut der Patientin an. Die Brustverkleinerung und die Bruststraffung werden in Vollnarkose durchgeführt. Während der Operation werden je nach Indikation Fett- und/oder Drüsengewebe sowie überschüssige Haut entfernt. Bei der Korrektur grosser Brüste beziehungsweise sehr stark erschlaffter Brüste kann es zudem notwendig sein, die Brustwarze neu zu positionieren. Hierfür setze ich einen kreisrunden Schnitt um die Brustwarze herum und versetze sie auf der neuen Brust, um ein harmonisches Ergebnis zu erzielen. Die Dauer des Eingriffs richtet sich nach dem jeweiligen Umfang, also danach, wie viel Gewebe entfernt werden soll. Für gewöhnlich dauert die Operation zwischen eineinhalb und drei Stunden. Im Anschluss an die Brustverkleinerung beziehungsweise Bruststraffung wird ein weicher Watteverband angelegt, der den Bereich schützt. Des Weiteren werden in manchen Fällen kleine Drainagen gesetzt, die das Abfliessen von Wundflüssigkeit unterstützen.

Nachsorge und Erholung nach einer Brustverkleinerung/Bruststraffung

In der Regel verbleiben die Patientinnen für eine Nacht zur Beobachtung in der Klinik. Sollten Drainagen gesetzt worden sein, können sie für gewöhnlich am Folgetag bereits wieder entfernt werden. Der weiche Verband wird zeitnah gegen einen speziellen Stütz-BH ausgetauscht. Dieser Kompressions-BH ist für etwa sechs Wochen zu tragen. Er sorgt unter anderem dafür, dass die Brust geschützt ist und die Wunden abheilen können. Zudem trägt der Spezial-BH dazu bei, dass die Brust eine natürliche Form annimmt. Auch postoperative Beschwerden wie Schmerzen und Schwellungen werden durch diese Massnahme reduziert.

Körperlich schonen sollten sich die Patientinnen für mindestens ein bis zwei Wochen. Auf Sport und körperliche Anstrengungen sollten sie für etwa sechs Wochen verzichten und beispielsweise schweres Heben vermeiden. Um möglichst wenig Druck auf die Narben auszuüben, sollten die Arme vorerst nicht über Schulterniveau gehoben und in den ersten Wochen sollte beim Schlafen die Rückenlage priorisiert werden. Im Laufe des Heilungsprozesses verblassen die Narben immer mehr. Sollten sie dennoch auffällig sein und die Patientin stören, kann zum gegebenen Zeitpunkt über eine Narbenkorrektur gesprochen werden. Sonnenbäder und Solariumbesuche sind nach etwa drei Monaten wieder möglich.

Welche Risiken gibt es bei den Eingriffen?

Kosten für eine Brustverkleinerung beziehungsweise Bruststraffung

Kostenübernahme durch die Krankenkasse