Hyperhidrose (übermässiges Schwitzen) behandeln in Zug

Schwitzen übernimmt für den Körper einige ganz wichtige Lebensfunktionen, darunter die Regulierung der Körpertemperatur und den Abtransport von Stoffen aus dem Körper. Zudem ist der Schweiss an der Aufrechterhaltung des Säureschutzmantels der Haut beteiligt. Dass wir bei hohen Temperaturen oder bei körperlicher Anstrengung schwitzen, ist ganz natürlich. Bei der sogenannten Hyperhidrose (Hyperhidrosis) sind die Schweissdrüsen überaktiv und sondern somit eine grössere Menge Schweiss ab als üblich – auch ohne äussere Einflüsse wie beispielsweise Hitze. Da die Schweissausbrüche unverhofft und unkontrolliert kommen, stellt das extreme Schwitzen für die Betroffenen häufig eine starke psychische Belastung dar, die ihnen sehr unangenehm ist. Mit konservativen Massnahmen lässt sich die Hyperhidrose in einigen Fällen bereits gut regulieren. Zudem können eine Behandlung mit Botox® oder ein chirurgischer Eingriff dafür sorgen, dass das krankhafte Schwitzen nicht mehr auftritt.

Ablauf einer Behandlung mit Botulinumtoxin

Beim vermehrten Schwitzen sind die Schweissdrüsen überstimuliert. Der Reiz, der letztendlich zum Schwitzen führt, wird von Botenstoffen (Acetylcholin) übermittelt. Bei der Behandlung mit Botulinumtoxin A (Botox®) spritze ich eine kleine Menge des Wirkstoffs in die entsprechende Stelle. Nach der Injektion verteilt sich das Botox® im Gewebe. Es besitzt die Eigenschaft, die Ausschüttung des Neurotransmitters Acetylcholin zu hemmen. Dadurch kommt bei den Schweissdrüsen nicht länger die Information an, aktiv zu werden oder Schweiss abzusondern. Auf diese Weise lässt auch das verstärkte Schwitzen nach. Die Behandlung mit Botulinumtoxin dauert nur einige Minuten und findet unter lokaler Betäubung statt.

Nicht invasive Behandlung der Hyperhidrose

Was passiert bei einer Schweissdrüsen-OP?

Neben der Therapie per Injektion ist auch ein operativer Eingriff möglich, um die Schweissdrüsen dauerhaft zu entfernen. Mit speziellen medizinischen Instrumenten und kleinen Schnitten auf der Haut findet eine Absaugung der Drüsen statt. Je nach Grösse des Behandlungsareals kann die OP-Dauer variieren. Meist dauert der Eingriff nicht länger als eine Stunde. Sogleich nach der Behandlung können die Patienten für gewöhnlich wieder nach Hause gehen.

Chirurgische Behandlung der Hyperhidrose

Nachsorge und Ergebnis der Hyperhidrosebehandlung

Nach einer Botox®-Behandlung müssen in der Regel keine speziellen Nachsorgemassnahmen berücksichtigt werden. Sollten die Bereiche, in die das Botulinumtoxin injiziert wurde, anschwellen oder gerötet sein, kann regelmässiges Kühlen den Heilungsprozess unterstützen. Zu beachten ist, dass das Botox® auf natürliche Weise wieder vom Körper abgebaut wird. Den Höhepunkt der Wirkung erreicht es etwa zehn Tage nach der Injektion. Innerhalb von etwa sechs Monaten wird es dann vom Körper resorbiert, sodass auch der Effekt der Behandlung wieder nachlässt und das Schwitzen erneut einsetzt. Wünschen sich die Betroffenen ein dauerhaftes Ergebnis, kann die Behandlung mit Botox® wiederholt werden.

Die Schweissdrüsen-OP zielt hingegen darauf ab, die Schweissdrüsen dauerhaft zu entfernen, ohne dass eine weitere Behandlung notwendig ist. Da sich die Drüsen nicht erneut bilden können, verschwindet das Schwitzen nach der Absaugung. An anderen Bereichen ist nach wie vor ein normales Schwitzen möglich, sodass keine Einschränkung der wichtigen Körperfunktionen (z. B. Temperaturregulation) zu befürchten ist. Für etwa eine Woche tragen die Patienten ein Kompressionsmieder an den Behandlungsbereichen. Danach sind sie wieder gesellschafts- und arbeitsfähig. Eine längere Schonzeit ist erfahrungsgemäss nicht notwendig.

Weitere Informationen und häufige Fragen zur Behandlung der Hyperhidrose in Zug

Welche Ursachen für Hyperhidrose gibt es?

Wo kann das Schwitzen auftreten?

Was kann ich selbst gegen das starke Schwitzen tun?

Was kostet die Behandlung des Schwitzens?

Gibt es Risiken?