Ohrenkorrektur in Zug

Sowohl hinsichtlich der Grösse als auch hinsichtlich der Form und des Winkels unterscheiden sich die Ohren von Mensch zu Mensch. Aufgrund einer bestimmten Beschaffenheit des Ohrknorpels kann es zu abstehenden Ohren kommen. Umgangssprachlich werden diese Ohren auch als „Segelohren“ bezeichnet. Für die betroffenen Personen stellen abstehende Ohren meist nicht nur einen unliebsamen Schönheitsmakel, sondern auch einen grossen Leidensdruck dar. Sie fühlen sich oft von ihren Mitmenschen belächelt und gehänselt. Bereits für Kinder kann das eine enorme Belastung sein, wenn Gleichaltrige sich über das Aussehen der Ohren belustigen. Die Ohrenkorrektur (auch Ohrmuschelkorrektur) umfasst sämtliche kosmetische Eingriffe am Ohr (Ohrknorpel, Ohrmuschel und Ohrläppchen). Mithilfe einer Ohrenkorrektur ist es möglich, die Ohren harmonisch anzulegen, sodass sie sich näher am Kopf befinden. Dieser vergleichsweise kleine Eingriff hat oftmals eine grosse Wirkung auf die Gesamterscheinung des Patienten. Um negative Auswirkungen auf die Entwicklung zu verhindern, kann die Operation auch bei jungen Patienten durchgeführt werden.

Ohrenkorrektur in der Schweiz auf einen Blick

Behandlung: Operation, ambulant
OP-Dauer: 1–1,5 Stunden
Narkose: örtliche Betäubung, bei Kindern auch Narkose möglich
Körperliche Schonung: 1-2 Wochen
Arbeitsfähig: nach etwa 3–5 Tagen
Nachsorge: Kopfverband, ggf. Stirnband
Risiken: Schwellungen, Rötungen, Hämatome, Spannungsgefühle

Ab wann ist eine Ohrenkorrektur möglich?

Anders als viele andere Körperpartien sind die Ohren meist bereits mit dem vierten Lebensjahr vollständig entwickelt und ausgewachsen. Somit können Korrektureingriffe an den Ohren auch bei Kindern durchgeführt werden, um negative Einflüsse auf die Entwicklung und Stress vorzubeugen, da es insbesondere in jungen Jahren durch die abstehenden Ohren schnell zu Scham und Minderwertigkeitsgefühlen kommen kann. Wichtig ist, dass das Kind den Eingriff auch selbst wünscht und nicht von Familie oder Freunden dazu gedrängt wird. Theoretisch kann die Operation ab dem fünften Lebensjahr vorgenommen werden. Häufig entscheiden sich die jungen Patienten im Schul- oder Teenageralter für die Veränderung. Das operative Anlegen der Ohren kann aber auch bei Erwachsenen stattfinden.

    Verschiedene Formen der Ohrenkorrektur

    • Ohren anlegen
    • Verkleinerung der Ohren
    • Ohrenrekonstruktion
    • Korrektur der Ohrläppchen

    Ablauf der Ohrmuschelkorrektur

    Vorab kläre ich Sie umfassend über die medizinischen Möglichkeiten und den Ablauf einer Ohrenkorrektur auf. Auch die jungen Patienten werden altersgerecht und behutsam von mir informiert. Bei Erwachsenen findet der Eingriff in der Regel ambulant und in lokaler Betäubung statt. Kinder werden hingegen für gewöhnlich in Vollnarkose operiert. Ob ein kurzer stationärer Aufenthalt ratsam ist, besprechen wir im persönlichen Beratungstermin.

    Beim Anlegen abstehender Ohren setze ich einen kleinen Schnitt an der Rückseite der Ohrmuschel, um den Ohrknorpel freizulegen. Vorsichtig reduziere ich das Gewebe am Knorpel und bringe ihn somit in die gewünschte Form. Durch die Formung des Ohrknorpels führe ich die Ohren näher an den Kopf. Mit feinem Nahtmaterial verschliesse ich den Schnitt hinter dem Ohr. Im Anschluss an die Ohren-OP werden zur Fixierung Pflaster angebracht und es wird ein weicher Kopfverband angelegt.

    Nach der Ohrenkorrektur

    Nach einer kurzen Erholungsphase können die Patienten die Klinik für gewöhnlich wieder verlassen. In den ersten Tagen sollten sie sich schonen. Unmittelbar nach dem Eingriff können leichte Schmerzen und bläuliche Verfärbungen auftreten. Die Beschwerden lassen aber innerhalb kurzer Zeit wieder nach. Ein spezieller Mützenverband oder ein spezielles Stirnband sollte für fünf bis sechs Wochen beim Schlafen angelegt werden, um die Ohren zu schützen und die natürliche Formgebung zu unterstützen. In den ersten drei Wochen nach der Operation sollten die Patienten den Verband auch tagsüber tragen.

    Sofern kein selbstauflösendes Material verwendet wurde, können die Fäden nach etwa sieben bis zehn Tagen gezogen werden. Die Ohren können zu diesem Zeitpunkt noch geschwollen und berührungsempfindlich sein. Das endgültige Ergebnis lässt sich nach etwa zwei bis drei Monaten beurteilen, wenn alle Schwellungen zurückgegangen sind. Die Narben verblassen mit der Zeit. Da die Schnittführung bei der Operation hinter dem Ohr erfolgt, sind sie ohnehin so gut wie nicht sichtbar.

    Risiken bei einer Ohrkorrektur

    Keine Operation ist vollkommen frei von Risiken. Wird die Ohrenkorrektur von einem qualifizierten Plastischen Chirurgen beziehungsweise einer qualifizierten Plastischen Chirurgin durchgeführt, fallen die Komplikationsrisiken minimal aus. Normale Beschwerden nach der Operation sind leichte Schmerzen, Schwellungen, Rötungen, Hämatome und Spannungsgefühle. Auch vorübergehende Taubheitsgefühle können auftreten. Mit schweren Komplikationen wie Blutungen, Wundheilungsstörungen oder Infektionen ist bei einem entsprechenden Experten gemeinhin nicht zu rechnen.

    In seltenen Fällen kann es sein, dass die Rückstellkräfte des Knorpels dazu führen, dass es erneut zu einer unliebsamen Form beziehungsweise Stellung der Ohrmuschel kommt. Auf Wunsch kann dann eine weitere operative Ohrenkorrektur zur Nachbehandlung erfolgen, um die Ohren wie gewünscht anzulegen.

    Ihr Beratungstermin bei Katja Kassem-Trautmann in Zug

    Abstehende Ohren können die Lebensqualität und das Wohlbefinden stark einschränken. Gern berate ich Sie zu den Korrekturmöglichkeiten in meiner Praxis. Auch bei als zu gross empfundenen Ohren, Asymmetrien oder anderen ästhetischen Makeln verfügt die Ästhetisch-Plastische Chirurgie über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Ihren Termin für ein persönliches Behandlungsgespräch zur Ohrenkorrektur können Sie per Telefon oder E-Mail vereinbaren.