Schamlippenverkleinerung in Zug

Die Intimzone ist ein wichtiger Bereich unseres Körpers, der massgeblich zum individuellen Wohlbefinden beiträgt. In den letzten Jahren hat das Thema Intimchirurgie immer mehr an Interesse gewonnen, da sich die Menschen zunehmend intensiver mit ihrem Intimbereich auseinandersetzen. Zwar ist das Aussehen der Intimzone von Frau zu Frau leicht unterschiedlich, dennoch gibt es Merkmale, an denen sich viele Frauen stören. Hierzu zählen vor allem lange innere Schamlippen (innere Labien), durch die sich die betroffenen Frauen meist gehemmt und weniger attraktiv fühlen. Mithilfe eines kleinen operativen Eingriffs kann ich den Patientinnen dabei helfen, das unliebsame Erscheinungsbild zu korrigieren und den persönlichen Leidensdruck zu mindern. Die Schamlippenkorrektur (Labioplastik) wird ambulant in meiner Praxis durchgeführt.

Die Schamlippenverkleinerung in der Schweiz auf einen Blick

Behandlung: Operation, ambulant
OP-Dauer: 1–2 Stunden
Narkose: örtliche Betäubung
Körperliche Schonung: etwa 3–7 Tage; Sport und Geschlechtsverkehr nach 6–8 Wochen
Arbeitsfähig: nach etwa 1 Woche
Nachsorge: Kühlen, Schonung, leichte Kompression durch eng anliegende Unterwäsche, ggf. Slipeinlagen
Risiken: Schwellungen, vorübergehende Sensibilitätsstörungen, Entzündungen (selten)

Für wen ist eine Schamlippenkorrektur geeignet?

Eine Schamlippenkorrektur kann prinzipiell in jedem Alter erfolgen. Die Voraussetzung ist, dass die Patientin volljährig ist. Zu den häufigen Gründen für die Operation gehören in erster Linie stark ausgeprägte innere Schamlippen (kleine Schamlippen) oder erschlaffte und somit hängende Labien. Die betroffenen Frauen empfinden es meist als unästhetisch und störend, wenn die inneren Schamlippen aus der Scheide hervorstehen. Teilweise fühlen sich die Frauen so gehemmt, dass es zu Einschränkungen und Problemen hinsichtlich der sexuellen Aktivität beziehungsweise der Partnerschaft kommt. Auch vermeiden es viele Frauen, enge Kleidung zu tragen, da sie Angst haben, das überschüssige Gewebe könnte sich durch den Stoff abzeichnen.

Neben der Ästhetik beeinflussen die vergrösserten Schamlippen teilweise auch die Funktionalität beziehungsweise die Gesundheit der Frauen. Das zusätzliche Gewebe kann an der Kleidung reiben und sich entzünden und schmerzen. Beim Sport (z. B. Radfahren, Reiten) oder beim Geschlechtsverkehr kann es ebenfalls zu einer schmerzhaften Reibung oder einem unangenehmen Druck kommen. Zudem berichten Patientinnen oftmals davon, dass die Hygiene für sie erschwert ist, da das Gewebe bei der Reinigung stört und sich Keime leichter absetzen können. Demnach kann eine Schamlippenverkleinerung auch aus medizinischer Sicht sinnvoll sein.

Diskrete Beratung von Frau zu Frau

Obwohl die ästhetische Intimchirurgie heutzutage glücklicherweise kein Tabuthema mehr ist, fällt es vielen betroffenen Frauen nach wie vor schwer, über intime Wünsche und Probleme zu sprechen. Als erfahrene Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie sowie als Frau kann ich Ihre Bedenken nachvollziehen. Im persönlichen Beratungsgespräch in meiner Praxis können Sie sich mir jedoch in diskreter Atmosphäre anvertrauen und offen von Frau zu Frau mit mir reden. Es ist unerheblich, ob Sie sich aus ästhetischen Gründen oder aufgrund funktioneller Beschwerden für eine Schamlippen-OP interessieren – gemeinsam finden wir die passende Behandlung, die Ihnen zu mehr Wohlbefinden verhilft.

OP-Ablauf: Was passiert bei dem Eingriff?

Während der Operation befinden Sie sich entspannt auf der Behandlungsliege. Eine lokale Betäubung sorgt dafür, dass der Eingriff für Sie ohne Schmerzen verläuft. Den Gewebeüberschuss an den inneren Schamlippen entferne ich mithilfe eines präzisen Schnitts. Das Ziel einer Schamlippenverkleinerung ist es, die inneren Schamlippen zu kürzen, sodass sie von den äusseren Schamlippen (grosse Schamlippen) möglichst bedeckt werden. Die äusseren Labien erfüllen eine Art Schutzfunktion. Indem sie den Bereich umschliessen, können sie ihn besser vor schädlichen Keimen und Erregern abschirmen.

Ist das überschüssige Gewebe entfernt, vernähe ich die Wunden mit feinem Nahtmaterial. In der Regel kommen hierbei selbstauflösende Fäden zum Einsatz. Bei Bedarf kann eine zusätzliche Unterspritzung der äusseren Schamlippen erfolgen, um ein optimales OP-Ergebnis zu erzielen. Als Materialien eignen sich Hyaluronsäure oder körpereigene Fettzellen.

Werden die äusseren Schamlippen hingegen als zu ausgeprägt empfunden, kann das überschüssige Fettgewebe operativ entfernt werden.

Nachsorge nach der Operation

Im Anschluss an die Schamlippenverkleinerung verbleiben die Patientinnen eine kurze Zeit in der Praxis, um sich zu erholen. Nach etwa zwei Stunden können sie wieder nach Hause gehen. Eine Übernachtung in der Klinik ist für gewöhnlich nicht vonnöten. Vorübergehend ist mit Schwellungen, Rötungen oder auch leichten Schmerzen zu rechnen, da die Intimzone ein sehr sensibler Bereich ist. Aus diesem Grund sollten sich die Patientinnen einige Tage schonen und das Behandlungsareal regelmässig kühlen. Hierbei ist darauf zu achten, die richtigen Utensilien zu nutzen. Die Kühlpads sollten keinesfalls zu kalt sein, da dies zu Reizungen und Hautschäden führen kann. Verwenden Sie auch kein Eis. Stattdessen können Sie ein feuchtes, kühles Tuch benutzen. Enge Kleidung wirkt auf die behandelten Areale wie eine Kompression und unterstützt somit die Heilung.

Duschen können Sie bereits am Tag nach dem Eingriff wieder. Achten Sie darauf, den Duschstrahl nicht direkt auf den behandelten Bereich zu richten. Zudem sollten Sie zunächst nur klares Wasser verwenden, da Seifen und Intimpflegeprodukte zu Reizungen führen können.

Etwa eine Woche nach der Schamlippenkorrektur sind die meisten Patientinnen wieder vollständig arbeits- und gesellschaftsfähig. Auf sportliche Aktivitäten und Geschlechtsverkehr sollte hingegen sechs bis acht Wochen verzichtet werden, damit die Wunden ohne Komplikationen abheilen können. Auch von der Benutzung von Tampons sollten Sie vorerst absehen und stattdessen Binden benutzen.

Birgt die Korrektur der Schamlippen Risiken?

Die Schamlippenkorrektur ist bei einer erfahrenen plastischen Chirurgin ein schmerz- sowie risikoarmer Eingriff. Die Beschwerden nach der Operation sind in der Regel überschaubar und stellen keinen Grund zur Sorge dar. Oft ist der Intimbereich nach einer Schamlippenverkleinerung geschwollen. Diese Schwellungen können einige Wochen anhalten, klingen aber selbstständig und ohne weitere Folgen wieder ab. Auch Rötungen oder blaue Flecken sind möglich. Des Weiteren kann es vorkommen, dass die Vagina vorübergehend sehr empfindlich ist und stark auf Einflüsse reagiert. Ebenso kann es vorkommen, dass sich der Bereich vorübergehend taub anfühlt. Auch die Empfindungsstörungen lassen mit der Zeit wieder nach. Wundheilungsstörungen oder Infektionen treten nur in seltenen Fällen auf.

Ihr Behandlungstermin bei Katja Kassem-Trautmann

Wenn Sie sich eine persönliche Beratung zur Schamlippenkorrektur wünschen, stehe ich Ihnen gern zur Seite. Einen Termin für ein unverbindliches Gespräch in meiner Praxis können Sie telefonisch oder per E-Mail vereinbaren. Gern erläutere ich Ihnen die Möglichkeiten der modernen ästhetischen Intimchirurgie und welche Ergebnisse eine Schamlippenkorrektur in Ihrem Fall erzielen kann.

Weitere Informationen und häufige Fragen zur Schamlippenverkleinerung in Zug

Wodurch können Schamlippen erschlaffen?

Spielt die Periode für die Operation eine Rolle?

Wann wird die Operation nicht durchgeführt?

Was kostet eine Schamlippenkorrektur?

Wann zahlt die Krankenkasse die Kosten für den Eingriff?

Bleiben nach einer Labioplastik Narbe zurück?