Vaginalverjüngung in Zug

Haut und Gewebe verlieren mit der Zeit auf natürliche Weise ihre Spannkraft und Elastizität, da vom Körper weniger Kollagen und Hyaluronsäure produziert wird. Diese Veränderung betrifft nicht nur Bereiche wie das Gesicht oder das Dekolleté, sondern auch den Intimbereich. Erschlafft das Gewebe in der weiblichen Intimzone, kann das für die betroffenen Frauen verschiedene Auswirkungen haben. Während sich einige Frauen nicht an den Veränderungen stören, empfinden andere das Aussehen als unästhetisch und störend. Durch die Erschlaffung der Vagina kann zudem das individuelle Lustempfinden eingeschränkt werden und es können Beschwerden wie Blasenschwäche und Belastungsinkontinenz auftreten, was für viele der Patientinnen sehr unangenehm ist. Neben dem natürlichen Alterungsprozess können auch Geburten und starke Gewichtsveränderungen Einfluss auf das Aussehen der Vagina nehmen.

Um dem Intimbereich das ursprüngliche Aussehen und die Jugendlichkeit zurückzugeben, gibt es in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie verschiedene Möglichkeiten. In meiner Praxis kläre ich Sie gern über die chirurgische Scheidenverengung und die Behandlung mit Fillern (Hyaluronsäure, Eigenfett) auf. Das Gespräch erfolgt von Frau zu Frau in diskreter Atmosphäre, sodass Sie ganz offen mit mir über Ihre Anliegen und Wünsche reden können.

Die operative Vaginalstraffung in der Schweiz auf einen Blick

Behandlung: Operation, ambulant oder stationär (1–2 Nächte)
OP-Dauer: 1–2,5 Stunden
Narkose: örtliche Betäubung mit Dämmerschlaf oder Vollnarkose
Körperliche Schonung: ca. 6 Wochen
Arbeitsfähig: nach etwa 1 Woche
Nachsorge: Duschen mit klarem Wasser, ggf. Kühlen
Risiken: Druckgefühl, leichte Schwellungen

Ablauf einer Scheidenstraffung

Die operative Straffung der Scheide erfolgt in Dämmerschlafnarkose oder in Vollnarkose. Durch die Entfernung eines Gewebestreifens in der hinteren Scheidenwand wird die Vagina verengt. Bei einer sehr starken Erschlaffung sowie bei Inkontinenzproblemen kann auch an der Scheidenvorderwand Haut entfernt werden. Dadurch wird der Blasenboden leicht angehoben und die Inkontinenzbeschwerden verringern sich. Zudem werden die Muskeln und Faszien bei dem Eingriff gestrafft, um dem Behandlungsergebnis einen optimalen Halt zu geben. Auf diese Weise wird einer erneuten Erschlaffung bestmöglich entgegengewirkt.

In vielen Fällen bietet es sich an, das Scheidengewebe zusätzlich mit körpereigenen Fettzellen zu unterspritzen (Lipofilling). Mit dieser Methode wird die Vaginalwand aufgepolstert und die Scheide somit zusätzlich verengt. Die benötigten Fettzellen entnehme ich mithilfe einer Fettabsaugung (Liposuktion) aus anderen Körperbereichen (z. B. dem Bauch oder den Oberschenkeln). Nachdem das Fett speziell aufbereitet wurde, injiziere ich es mit dünnen Kanülen in die Vaginalwand, ohne dass weitere Schnitte notwendig sind.

Scheidenverengung nur mit Eigenfett

Für Patientinnen, die sich eine Scheidenverengung ohne Operation wünschen, bietet die alleinige Eigenfettunterspritzung eine geeignete Lösung. Die Unterfütterung des Gewebes mit körpereigenem Fettgewebe findet in örtlicher Betäubung statt und kann ambulant vorgenommen werden. Bei einer starken Erschlaffung ist zu beachten, dass möglicherweise mehrere Eingriffe notwendig sind, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.

Als Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie habe ich mich insbesondere auf die Eigenfettbehandlung (Lipofilling, Lipomodellierung) spezialisiert und berate Sie gern, ob die Behandlung für Ihr gewünschtes Ergebnis eine sinnvolle und empfehlenswerte Option darstellt.

Nachsorge und Erholung

Die Ausfall- und Rekonvaleszenzzeit richtet sich nach der Art und dem Umfang der Behandlung. Bei einer minimalinvasiven Scheidenverengung mittels Eigenfettunterspritzung ist weder mit einer langen Schonung noch mit starken Einschränkungen zu rechnen. Unmittelbar nach dem Eingriff können die Patientinnen wieder nach Hause. Vorerst sollten sie sich etwas ausruhen und auf körperliche Anstrengungen verzichten. Bereits nach einer Woche sind meine Patientinnen erfahrungsgemäss wieder rundum gesellschaftsfähig. Auf Geschlechtsverkehr sollte ein bis zwei Wochen verzichtet werden.

Nach einer operativen Vaginalverengung verbleiben die Patientinnen meist für ein bis zwei Nächte in der Klinik. Auch im Anschluss an den stationären Aufenthalt sollten sich die Frauen schonen. Für etwa sechs Wochen ist auf körperliche Anstrengungen, Sport und Geschlechtsverkehr zu verzichten. Die Regelblutung hat für gewöhnlich keine weiteren Auswirkungen auf die Behandlung. Jedoch sollten die Patientinnen keine Tampons, sondern Binden benutzen.

Duschen ist wenige Tage nach der Vaginalstraffung wieder möglich. Vorübergehend sollten die Patientinnen nur klares Wasser benutzen, da Seifen und Pflegeprodukte zu Reizungen und Entzündungen in dem sensiblen Intimbereich führen können.

Welche Risiken gibt es bei der Scheidenverengung?

Die Eigenfettunterspritzung ist eine sehr risikoarme Behandlungsmethode. Meist treten lediglich leichte Beschwerden wie Schwellungen oder Druckgefühle auf. Bei einem operativen Eingriff besteht das Risiko, dass Nachblutungen, Wundheilungsstörungen oder Infektionen auftreten. Durch die Wahl eines erfahrenen Experten lassen sich diese Komplikationsrisiken auf ein Minimum reduzieren. Achten Sie als Patientin daher stets darauf, sich nur einem ausgebildeten Spezialisten für Intimchirurgie anzuvertrauen.

Vaginalverjüngung in Zug – Ihr persönliches Beratungsgespräch bei Katja Kassem-Trautmann

Auch wenn intime Eingriffe kein Tabuthema mehr sind, verstehe ich, dass es vielen Frauen schwerfällt, offen über Probleme und Wünsche bezüglich der Intimzone zu sprechen. In meiner Praxis müssen Sie keinerlei Scham oder Bedenken haben – mit viel Einfühlungsvermögen nehme ich mir die Zeit, um Sie kennenzulernen und gemeinsam mit Ihnen die passende Behandlung zu finden, damit Sie sich wieder rundum wohlfühlen können. Einen Termin für ein unverbindliches Gespräch können Sie telefonisch oder per Mail vereinbaren. Ich freue mich auf Sie!