Fettabsaugung (Liposuktion) in Zug

Schlanke Beine, ein flacher Bauch und eine dünne Taille – eine harmonische Körperkontur ist der Wunsch vieler Frauen und Männer. Mit Sport und einer ausgewogenen Ernährung lässt sich bereits viel erreichen. Einige Fettpolster lassen sich jedoch trotz Bemühungen nicht reduzieren. Häufig befinden sich diese Problemzonen an Körperstellen wie dem Bauch, den Oberarmen oder den Oberschenkeln, der Hüfte oder dem Po. Um das störende Fett zu entfernen, kann eine chirurgische Fettabsaugung eine geeignete Massnahme darstellen. Im medizinischen Bereich wird der Eingriff auch als Liposuktion (engl. Liposuction) bezeichnet. Sie zählt zu den am häufigsten durchgeführten Operationen in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie. Die Methoden für das Fettabsaugen sind mit der Zeit immer weiterentwickelt worden, sodass die Operation heutzutage vergleichsweise schonend vorgenommen werden kann.

Die Fettabsaugung in der Schweiz auf einen Blick

Behandlung: Operation, ambulant oder stationär
OP-Dauer: 1–3 Stunden (abhängig vom Ausmass)
Narkose: örtliche Betäubung, ggf. mit Dämmerschlafnarkose, Vollnarkose (selten)
Körperliche Schonung: 1–2 Wochen
Arbeitsfähig: nach etwa 1 Woche
Nachsorge: Kompressionsmieder
Risiken: Schwellungen, Rötungen, blaue Flecken, Wundheilungsstörungen (selten)

Vorbereitung auf das Fettabsaugen

Zur Vorbereitung müssen Patienten bei der Liposuktion nicht viel beachten. Es findet vorab eine ausführliche Beratung, Untersuchung und Aufklärung in meiner Praxis in Zug statt. Anhand Ihrer individuellen Voraussetzungen und Wünsche bestimme ich das geeignete Vorgehen für die Fettabsaugung und informiere Sie im Detail über den Eingriff. Wichtig ist, dass es sich bei der Liposuktion nicht um eine Massnahme zur Gewichtsreduktion handelt und sie somit auch keine Diät oder Sport ersetzen kann. Mit ihr kann eine harmonische Körperkonturierung erzielt werden, indem lokale, als störend empfundene Fettdepots entfernt werden. Zur Behandlung eines Übergewichts ist sie hingegen nicht geeignet.

Einige Patienten kommen auch zur „High Definition Liposuction“, bei der das Setzen von Akzenten im Fokus der Behandlung steht. Bei Frauen gehört die sogenannte Champagnerrinne zu den häufigen Korrekturwünschen. Hiermit ist ein gut geformter und flacher Bauch gemeint, der mittig eine rinnenförmige Vertiefung vom Ende des Brustbeins bis zum Bauchnabel aufweist. Einige Männer möchten hingegen ihrem Sixpack mehr Konturen geben. Was Ihr Körper braucht und wie die Gestaltung und die Formgebung aussehen, wird akribisch von mir in Absprache mit Ihnen vorbereitet. Bei der harmonischen Körperkonturierung hilft mir mein Sinn für Kunst und Skulpturformung.

Etwa eine Woche vor dem Eingriff sollten Patienten die Einnahme blutverdünnender Medikamente nach Möglichkeit absetzen. Medikamente wie Aspirin® können die Entstehung von Blutergüssen begünstigen. In einem Beratungsgespräch kläre ich Sie diesbezüglich gründlich auf und lege mit Ihnen fest, was Sie einnehmen dürfen und wann etwas pausiert werden sollte. Natürlich wird hierbei berücksichtigt, dass die Entscheidungen zu den Medikamenten medizinisch vertretbar sind.

Wie läuft eine Fettabsaugung ab?

Der Umfang einer Fettabsaugung hängt von dem zu behandelnden Areal ab und davon, wie viel Fettgewebe entfernt werden soll. Meist findet der Eingriff unter örtlicher Betäubung oder im Dämmerschlaf statt. Bei grösseren Behandlungen ist auch eine Operation unter Vollnarkose möglich. Die Behandlungszeit liegt bei ein bis drei Stunden, wobei ausgedehnte Liposuktionen (z. B. zur Therapie eines Lipödems) auch länger dauern können.

Zu Beginn der Behandlung markiere ich die Stellen auf der Haut, an denen sich die unliebsamen Fettzellen befinden. Dabei arbeite ich nach einer exakt festgelegten Planung und achte insbesondere auf die Form und Kontur. Die Anzeichnung erfolgt am stehenden Patienten, da sich die Fettdepots im Liegen anders verteilen. Die genaue OP-Planung ist eine Grundvoraussetzung für ein harmonisches und zufriedenstellendes Ergebnis.

Nachdem die Wirkung der Betäubung eingesetzt hat, setze ich kleine Hautschnitte. Über diese Schnitte führe ich feine Kanülen in das Gewebe ein, die die Fettzellen aus dem Körper absaugen. Erfahrungsgemäss müssen die Wunden nicht vernäht werden. Sie heilen zügig von selbst wieder ab.

Verschiedene Methoden für eine Liposuktion

Als zuverlässige Methode für das Fettabsaugen hat sich die sogenannte Tumeszenztechnik etabliert. Bei diesem Verfahren wird vorab eine grössere Menge Flüssigkeit (Tumeszenzlösung, Tumeszenz-Lokalanästhesie (TLA)) in das Gewebe geleitet, das entfernt werden soll. Die Flüssigkeit bewirkt, dass das Fett aufschwemmt und sich somit leichter absaugen lässt.

Bei der Wasserstrahlassistierten Liposuktion (WAL) ist es hingegen nicht notwendig, zuvor grosse Flüssigkeitsmengen einzubringen. Stattdessen löst ein spezieller Wasserfächer, der sich an der Kanüle befindet, die Fettzellen aus dem Gewebe und entfernt sie anschliessend aus dem Körper. Auch das eingebrachte Wasser wird in diesem Behandlungsschritt abgesaugt.

Des Weiteren kann die Fettabsaugung mit weiteren Techniken kombiniert beziehungsweise vorgenommen werden. Hierzu zählen unter anderem Radiofrequenzenergie, Vibration oder Ultraschallwellen.

Worauf ist nach einer Liposuktion zu achten?

Im Anschluss an den Eingriff wird eine spezielle Kompressionskleidung an den abgesaugten Stellen angelegt. Sie sollte sechs Wochen lang getragen werden. Durch die Kompression soll das Risiko für postoperative Beschwerden wie Schwellungen und Schmerzen gesenkt werden. Zugleich schützt die Kleidung die sensiblen Behandlungsareale und fördert somit die Heilung.

In den ersten Wochen nach der Operation sollten sich die Patienten vor allem schonen. Gesellschafts- und arbeitsfähig sind die meisten Personen nach etwa ein bis zwei Wochen. Auf sportliche Aktivitäten sollte bestenfalls vier bis sechs Wochen verzichtet werden. Ebenfalls wichtig ist es, die Behandlungsstellen vor direkter Sonnenstrahlung zu schützen oder zumindest einen starken Sonnenschutz aufzutragen. Sonnenbäder und Saunabesuche sind nach etwa zwei bis drei Monaten wieder möglich.

Im Verlauf des Heilungsprozesses kommt es häufig zu einem sogenannten sekundären Straffungseffekt durch die Abheilung im Inneren des Körpers. Dadurch zieht sich die Haut oftmals noch einmal stärker zusammen und bewirkt ein deutlich strafferes Hautbild. Dieses Phänomen zeigt sich in der Regel einige Monate nach der Operation.

Welche Risiken bestehen beim Fettabsaugen?

An den Körperstellen, an denen die Kanüle in das Gewebe eingeführt wird, können blaue Flecken und leichte Schwellungen auftreten. Zudem kann die Haut vorübergehend gerötet sein. Seltener kommt es nach der Fettabsaugung zu Empfindungsstörungen wie Taubheitsgefühlen. Die Beschwerden klingen erfahrungsgemäss innerhalb weniger Wochen ohne weitere Folgen wieder ab. Auch mit Narben ist nach der Fettabsaugung in der Regel nicht zu rechnen, da lediglich winzige Schnitte gesetzt werden, die zügig wieder abheilen. Dank meiner langjährigen Erfahrung und meines ästhetischen Gespürs ist das Risiko für ein nicht zufriedenstellendes oder asymmetrisches Resultat sehr gering. Für gewöhnlich erzielt die Fettabsaugung sehr gute Ergebnisse einer schlanken und ebenmässigen Körpersilhouette.

Weitere Informationen und häufige Fragen zur Fettabsaugung in Zug

Wann kann ich das endgültige Resultat der Fettabsaugung sehen?

Wie lange halten die Ergebnisse einer Liposuktion an?

Was kostet der Eingriff?

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