Hyperhidrose behandeln in Zug

Hyperhidrose behandeln in Zug

Übermässiges Schwitzen ade

Schwitzen übernimmt für den Körper einige ganz wichtige Lebensfunktionen, darunter die Regulierung der Körpertemperatur und den Abtransport von Stoffen aus dem Körper. Zudem ist der Schweiss an der Aufrechterhaltung des Säureschutzmantels der Haut beteiligt. Dass wir bei hohen Temperaturen oder bei körperlicher Anstrengung schwitzen, ist ganz natürlich. Bei der sogenannten Hyperhidrose (Hyperhidrosis) sind die Schweissdrüsen überaktiv und sondern somit eine grössere Menge Schweiss ab als üblich – auch ohne äussere Einflüsse wie beispielsweise Hitze. Da die Schweissausbrüche unverhofft und unkontrolliert kommen, stellt das extreme Schwitzen für die Betroffenen häufig eine starke psychische Belastung dar, die ihnen sehr unangenehm ist. Mit konservativen Massnahmen lässt sich die Hyperhidrose in einigen Fällen bereits gut regulieren. Zudem können eine Behandlung mit Botox® oder ein chirurgischer Eingriff dafür sorgen, dass das krankhafte Schwitzen nicht mehr auftritt.

Behandlung mit Botulinumtoxin

Ablauf einer Behandlung mit Botulinumtoxin

Beim vermehrten Schwitzen sind die Schweissdrüsen überstimuliert. Der Reiz, der letztendlich zum Schwitzen führt, wird von Botenstoffen (Acetylcholin) übermittelt. Bei der Behandlung mit Botulinumtoxin A (Botox®) spritze ich eine kleine Menge des Wirkstoffs in die entsprechende Stelle. Nach der Injektion verteilt sich das Botox® im Gewebe. Es besitzt die Eigenschaft, die Ausschüttung des Neurotransmitters Acetylcholin zu hemmen. Dadurch kommt bei den Schweissdrüsen nicht länger die Information an, aktiv zu werden oder Schweiss abzusondern. Auf diese Weise lässt auch das verstärkte Schwitzen nach. Die Behandlung mit Botulinumtoxin dauert nur einige Minuten und findet unter lokaler Betäubung statt.

Botox® zur Hyperhidrosetherapie

Botox® zur Hyperhidrosetherapie in der Schweiz auf einen Blick

  • Behandlung

    minimalinvasive Behandlung, ambulant

  • OP-Dauer

    15 bis 30 Minuten

  • Narkose

    örtliche Betäubung

  • Körperliche Schonung

    1 bis 3 Tage

  • Arbeitsfähig

    nach 1 bis 3 Tagen

  • Nachsorge

    i. d. R. keine; ggf. kühlen

  • Risiken

    leichte Schwellungen, Rötungen, Infektionen (selten)

Schweissdrüsen-OP

Was passiert bei einer Schweissdrüsen-OP

Neben der Therapie per Injektion ist auch ein operativer Eingriff möglich, um die Schweissdrüsen dauerhaft zu entfernen. Mit speziellen medizinischen Instrumenten und kleinen Schnitten auf der Haut findet eine Absaugung der Drüsen statt. Je nach Grösse des Behandlungsareals kann die OP-Dauer variieren. Meist dauert der Eingriff nicht länger als eine Stunde. Sogleich nach der Behandlung können die Patienten für gewöhnlich wieder nach Hause gehen.

Überblick

Hyperhidrose-OP in der Schweiz auf einen Blick

  • Behandlung

    Operation, ambulant

  • OP-Dauer

    30 bis 60 Minuten

  • Narkose

    Örtliche Betäubung, ggf. mit Dämmerschlaf

  • Körperliche Schonung

    etwa 1 Woche

  • Arbeitsfähig

    nach 5 bis 7 Tagen

  • Nachsorge

    Kompressionweste für 1 Woche

  • Risiken

    leichte Schwellungen, Rötungen, Hämatome, Wundheilungsstörungen (selten), auffällige Narben (selten)

Nachsorge

Nachsorge und Ergebnis der Hyperhidrosebehandlung

Nach einer Botox®-Behandlung müssen in der Regel keine speziellen Nachsorgemassnahmen berücksichtigt werden. Sollten die Bereiche, in die das Botulinumtoxin injiziert wurde, anschwellen oder gerötet sein, kann regelmässiges Kühlen den Heilungsprozess unterstützen. Zu beachten ist, dass das Botox®auf natürliche Weise wieder vom Körper abgebaut wird. Den Höhepunkt der Wirkung erreicht es etwa zehn Tage nach der Injektion. Innerhalb von etwa sechs Monaten wird es dann vom Körper resorbiert, sodass auch der Effekt der Behandlung wieder nachlässt und das Schwitzen erneut einsetzt. Wünschen sich die Betroffenen ein dauerhaftes Ergebnis, kann die Behandlung mit Botox® wiederholt werden.

Die Schweissdrüsen-OP zielt hingegen darauf ab, die Schweissdrüsen dauerhaft zu entfernen, ohne dass eine weitere Behandlung notwendig ist. Da sich die Drüsen nicht erneut bilden können, verschwindet das Schwitzen nach der Absaugung. An anderen Bereichen ist nach wie vor ein normales Schwitzen möglich, sodass keine Einschränkung der wichtigen Körperfunktionen (z. B. Temperaturregulation) zu befürchten ist. Für etwa eine Woche tragen die Patienten ein Kompressionsmieder an den Behandlungsbereichen. Danach sind sie wieder gesellschafts- und arbeitsfähig. Eine längere Schonzeit ist erfahrungsgemäss nicht notwendig.

Häufige Fragen

Weitere Informationen und häufige Fragen zur Hyperhidrosebehandlung in Zug

  • Welche Ursachen für Hyperhidrose gibt es?

    Wenn Betroffene stark schwitzen, kann das verschiedene Gründe haben. Eine sogenannte sekundäre Hyperhidrose wird ausgelöst, wenn beispielsweise bestimmte Medikamente eingenommen werden. Meist schwitzt die Person dann am gesamten Körper (generalisierte Hyperhidrose). Bei einer primären Hyperhidrose sind die Ursachen hingegen unklar. Das Schwitzen tritt in diesem Fall ohne erkennbaren äusseren Einfluss auf. Zudem beschränkt es sich meist auf einen Bereich wie die Achseln (axilläre Hyperhidrose). Es wird angenommen, dass eine hormonelle Störung beziehungsweise ein fehlerhafter Ablauf im vegetativen Nervensystem dazu führt, dass die Schweissdrüsen überstimuliert werden und vermehrt Schweiss über die Haut abgeben.

  • Wo kann das Schwitzen auftreten?

    Prinzipiell ist eine Hyperhidrose an jeder Körperstelle möglich. Am häufigsten zeigt sich die Erkrankung in den Achseln. Weitere Bereiche, die betroffen sein können, sind unter anderem:

    • die Hände

    • der Rücken

    • der Kopf

    • die Füsse

  • Was kann ich selbst gegen das starke Schwitzen tun?

    Zu den konservativen Therapien, um die Symptome einer Hyperhidrose zu lindern, gehören Entspannungsübungen, medizinische Deodorants und der Austausch mit anderen Betroffenen und Experten. Auch der Verzicht auf scharfe oder heisse Speisen und Getränke hilft einigen Personen dabei, das Schwitzen zu kontrollieren und Ausbrüche zu verhindern. Diese Massnahmen können die Hyperhidrose zwar nicht heilen, aber sie können die Betroffenen in ihrem Alltag mit der Erkrankung unterstützen.

  • Was kostet die Behandlung des Schwitzens?

    Die Behandlungskosten sind von der gewählten Methode (Botulinumtoxin A oder operative Schweissdrüsenentfernung) und dem Umfang des Eingriffs abhängig. Im Rahmen einer persönlichen Beratung in meiner Praxis ermittle ich gemeinsam mit Ihnen das für Sie am besten geeignete Vorgehen. Mein Bestreben ist es, zunächst mit möglichst schonenden und minimalinvasiven Therapien das Schwitzen unter Kontrolle zu bringen. In diesem Zusammenhang kläre ich Sie natürlich auch über die anfallenden Kosten für die jeweiligen Behandlungen auf.

  • Gibt es Risiken?

    Die Nebenwirkungen bei einer Behandlung mit Botulinumtoxin sind gering. Wenn Beschwerden auftreten, handelt es sich meist um leichte Schwellungen oder Rötungen, die nach wenigen Tagen wieder abklingen. Auch Unverträglichkeitsreaktionen sind sehr selten.

    Beim Absaugen der Schweissdrüsen handelt es sich um einen vergleichsweise kleinen Eingriff, um das unliebsame Schwitzen zu entfernen. Auch er ist mit wenigen Nebenwirkungen und Risiken verbunden. Vorübergehende Schwellungen, Rötungen und Hämatome heilen zügig wieder ab. In seltenen Fällen kann nach dem Eingriff ein kompensatorisches Schwitzen an anderen Körperstellen auftreten. Das heisst, dass plötzlich andere Bereiche von der Hyperhidrose betroffen sind.

Sprechzeiten

Das sagen meine Patienten

Mit meinen Patienten versuche ich immer, ein sehr vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen. Viele Patienten und Patientinnen sind nach einer Behandlung so glücklich, dass sie ihre Erfahrungen mit meiner Praxis z. B. gern auch auf meiner Webseite teilen.